Technikerkollegen, die unseren Blog lesen, haben uns kürzlich auf einen wesentlichen Aspekt der Fotos hingewiesen, die ihren Berufsalltag darstellen. Ihre Anmerkung lautete:
„Unsere Arbeit ist nicht so sauber, wie sie auf den gezeigten Bildern dargestellt wird!!!“
Was meinten sie damit?
In Produktionsbetrieben herrschen sehr unterschiedliche Arbeitsbedingungen. Der Grad der Staubbelastung variiert, und feine Partikel befinden sich nicht nur in der Luft, sondern setzen sich auch auf Wänden, Böden und Anlagenoberflächen ab. Auf den montierten Isolierhauben bildet sich daher häufig ein Belag. Manchmal ist dieser nur leicht und lässt sich einfach mit der Hand abwischen. In anderen Fällen handelt es sich um einen öligen Film, der die Oberfläche der Isolierhaube bedeckt und nur mit Wasser und Reinigungsmitteln entfernt werden kann.
Solche Bedingungen treten nicht nur in Heizhäusern oder Kesselanlagen auf, wo mit einer stärkeren Verschmutzung von vornherein zu rechnen ist. Auch in Produktionshallen schweben häufig Partikel des hergestellten Produkts in der Luft und lagern sich auf Anlagen und Isolierungen ab.
Unsere Techniker tragen die Spuren solcher Einsätze oft noch lange nach ihrem Besuch im Werk mit sich. Nach Arbeiten in bestimmten Produktionsanlagen riechen sie nicht selten noch Stunden später nach Kartoffelchips, Schokolade oder anderen Produkten. Es gibt natürlich auch weniger angenehme Gerüche – darauf möchten wir an dieser Stelle jedoch lieber nicht näher eingehen.
Daher zeigen die diesem Beitrag beigefügten Fotos neue, gerade erst montierte Isolierhauben auf Anlagen zur Herstellung von Futtermischungen.


