Wie bereits im ersten Teil der Reihe beschrieben, dient die Technologie SUM Guard dazu, Anlagenelemente vor Wärmeverlust zu schützen. Sie kann auch vor der Aufnahme von Wärmeenergie von außen sowie vor Vereisung in Kälteanlagen schützen. Zusätzlich gewährleistet sie eine komfortable Bedienung sowie einen freien Zugang zu den isolierten Elementen. Die Vielfalt der Anforderungen und Betriebsbedingungen an die Wärmedämmung führt jedoch dazu, dass kein einzelner Abdeckungstyp für alle industriellen Anwendungen entwickelt werden kann. Daher wurden in der Technologie SUM Guard mehrere grundlegende Ausführungen definiert.
Die erste davon ist SUM Maintenance Guard.

Die Abdeckungen in dieser Grundausführung bestehen aus einem mit Silikon beschichteten Glasgewebe. Als Füllmaterial wird eine genadelte Glasfasermatte mit einer Flächenmasse von mindestens 130 kg/m³ verwendet. Sie sind für den Dauerbetrieb bei Temperaturen bis zu 260 °C ausgelegt und weisen Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen sowie den meisten in der Industrie üblichen chemischen Substanzen wie Wasser, Ölen, Schmierstoffen usw. auf.
Die SUM Maintenance Guard-Abdeckungen sind für die Montage an Wasser-, Dampf- sowie Thermoöl-Anlagen bestimmt. Sie können erfolgreich als Ergänzung der bestehenden festen Isolierung an der Armatur eingesetzt werden, wodurch eine homogene und durchgehende Struktur entsteht. In dieser Technologie können Wärmedämmabdeckungen für folgende Elemente gefertigt werden:
- Flanschverbindungen, Ventile, Filter
- Kessel, Wärmetauscher, Behälter
- Mess- und Regeltechnik

Die Technologie SUM Maintenance Guard bewährt sich sehr gut in der Fernwärme und Energieversorgung. Sie kann zur Isolierung von Armaturen sowie Rohrleitungen in Fernwärmekammern eingesetzt werden. Diese Abdeckungen reduzieren wirksam Wärmeverluste und bieten gleichzeitig eine hohe Beständigkeit gegenüber anspruchsvollen Betriebsbedingungen (Temperatur, hohe Luftfeuchtigkeit, zeitweilige Überflutungen der Kammern usw.). Dank ihrer Konstruktion ermöglichen sie einen schnellen und freien Zugang zum jeweiligen Anlagenelement. Zusätzlich entstehen dabei keine problematischen Abfälle.

Im nächsten Teil unserer Reihe stellen wir Lösungen für die Chemie- und Lebensmittelindustrie vor.





